Pflegegrad beantragen in Frankfurt: Wie Sie bekommen, was Ihnen zusteht – ohne im Papierkrieg zu versinken
- Herzensgut Pflegedienst

- 7. Feb.
- 3 Min. Lesezeit

Es passierte beim Sonntagskaffee in Sachsenhausen. Familie Weber saß zusammen, als Vater Klaus (79) versuchte, die Kaffeekanne anzuheben und sie zitternd wieder absetzen musste. „Es geht schon, ich bin nur ein bisschen müde“, sagte er. Doch seine Tochter sah die blauen Flecken an seinem Arm – er war offensichtlich gestürzt, ohne es zu erzählen.
In diesem Moment wusste Frau Weber: Wir brauchen Hilfe. Aber die nächste Hürde wirkte unüberwindbar: Der deutsche Pflege-Dschungel. Wo fängt man an? Was ist ein Pflegegrad? Und wie verhindert man, dass der Antrag abgelehnt wird? Als Ihr Pflegedienst in Frankfurt begleiten wir Familien täglich durch diesen Prozess. Hier ist Ihr Fahrplan, damit Sie in Frankfurt schnell und sicher zu Ihrem Recht kommen.
Der größte Fehler beim Pflegegrad-Antrag: Die „Hessen-Höflichkeit“
Wir Frankfurter sind direkt, aber wenn der Gutachter des MDK (Medizinischer Dienst der Krankenkassen) vor der Tür steht, werden viele Senioren plötzlich zu „Helden“.
Der Klassiker: Der Gutachter fragt: „Herr Weber, können Sie sich noch allein waschen?“
Die Antwort: Klaus Weber, der sich mühsam am Waschbecken festkrallt, sagt stolz: „Na klar, alles kein Problem!“
Das Ergebnis: Der Pflegegrad wird abgelehnt oder zu niedrig angesetzt. Unser Rat: Es geht nicht darum, sich schlechter zu machen, als man ist – aber es ist der falsche Moment für falschen Stolz. Es muss der tatsächliche Alltag abgebildet werden, inklusive aller Schwierigkeiten.
Schritt-für-Schritt: So beantragen Sie den Pflegegrad in Frankfurt
Der Prozess wirkt kompliziert, ist aber eigentlich ein logischer Ablauf.
1. Den Antrag stellen (Formlos genügt!)
Sie müssen kein 20-seitiges Formular ausfüllen, um die Frist zu wahren. Ein Anruf oder ein kurzer Dreizeiler an die Pflegekasse (z.B. AOK Hessen, TK oder Barmer in Frankfurt) reicht aus: „Hiermit beantrage ich Leistungen der Pflegeversicherung für [Name].“ > Wichtig: Das Datum dieses Schreibens gilt als Leistungsbeginn. Geld gibt es rückwirkend ab Antragstellung!
2. Das Pflegetagebuch führen
Bevor der Gutachter kommt, sollten Sie mindestens zwei Wochen lang dokumentieren: Wo hakt es wirklich?
Hilfe beim Aufstehen?
Vergessen der Medikamente?
Begleitung zum Arzt in die Frankfurter Innenstadt?
Nächtliche Unruhe?
3. Der Besuch des MDK Hessen
Ein Gutachter kommt zu Ihnen nach Hause (z.B. nach Bornheim, Höchst oder ins Westend). Er prüft die „Selbstständigkeit“ in sechs Modulen. Hier entscheiden oft Nuancen über Pflegegrad 2 oder 3 – und damit über hunderte Euro monatlich.
Was Ihnen in Frankfurt finanziell zusteht (Stand 2026)
Viele Frankfurter lassen bares Geld liegen, weil sie ihre Ansprüche nicht kennen. Hier eine kurze Übersicht der wichtigsten Leistungen:
Pflegegrad | Pflegegeld (für Angehörige) | Pflegesachleistung (für Pflegedienst) | Entlastungsbetrag |
Grad 1 | - | - | 125 € |
Grad 2 | 332 € | 761 € | 125 € |
Grad 3 | 573 € | 1.432 € | 125 € |
Grad 4 | 765 € | 1.778 € | 125 € |
Grad 5 | 947 € | 2.205 € | 125 € |
Warum Herzensgut Sie schon vor dem Bescheid unterstützt
Wir sind nicht nur da, um Verbände zu wechseln. Wir sind Ihre strategischen Partner in Frankfurt.
Kostenlose Erstberatung: Wir kommen zu Ihnen nach Hause, bevor der MDK kommt. Wir schauen uns die Situation an und geben Ihnen eine ehrliche Einschätzung, welcher Pflegegrad realistisch ist.
Präsenz beim MDK-Termin: Auf Wunsch ist eine unserer erfahrenen Pflegefachkräfte beim Besuch des Gutachters dabei. Wir sprechen „die Sprache der Gutachter“ und achten darauf, dass nichts vergessen wird.
Hilfsmittel-Check: Brauchen Sie einen Rollator für Spaziergänge am Mainufer oder einen Badewannenlift? Wir wissen, welche Sanitätshäuser in Frankfurt schnell liefern und was die Kasse zahlt.
3 Insider-Tipps für Frankfurter Familien
Tipp 1: Widerspruch lohnt sich! Fast jeder dritte Erstantrag wird in Hessen zunächst abgelehnt oder zu niedrig eingestuft. Lassen Sie sich nicht entmutigen. Ein fachlich begründeter Widerspruch führt oft zum Erfolg.
Tipp 2: Der Entlastungsbetrag. Auch bei Pflegegrad 1 stehen Ihnen 125 € monatlich zu. Das Geld verfällt nicht sofort! Sie können es für Haushaltshilfe oder Begleitdienste durch uns nutzen.
Tipp 3: Kombinationsleistung. Wenn Angehörige pflegen, aber ein Pflegedienst wie Herzensgut zweimal die Woche zur Grundpflege kommt, können Sie Pflegegeld und Sachleistung kombinieren. Wir rechnen das für Sie so aus, dass Sie das Maximum herausholen.
Fazit: Keine Angst vor der Bürokratie
Die Pflege eines geliebten Menschen ist emotional anstrengend genug. Lassen Sie sich nicht auch noch von Paragraphen und Formularen erdrücken. In einer Stadt wie Frankfurt, in der alles schnell gehen muss, sorgen wir dafür, dass Ihre Pflegeversorgung stabil aufgestellt ist.
Machen Sie den ersten Schritt – wir übernehmen den Rest.
Kostenlose Hilfe beim Pflegegrad-Antrag gesucht?
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(Wir beraten Sie unverbindlich zu Ihrem Antrag in allen Frankfurter Stadtteilen)
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