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Leben mit Parkinson in Frankfurt: "Meine Hände gehorchen mir nicht mehr" – Wie spezialisierte Pflege den Alltag zurückgibt

  • Autorenbild: Herzensgut Pflegedienst
    Herzensgut Pflegedienst
  • 8. Nov. 2025
  • 10 Min. Lesezeit

Parkinson Pflege Frankfurt
Parkinson Pflege Frankfurt

Es begann mit einem kaum merklichen Zittern im rechten Zeigefinger. Herr Kowalski, 68 Jahre alt, ehemaliger Schreinermeister aus Fechenheim, dachte sich nichts dabei. "Ich hatte halt viel gearbeitet", erzählt er heute.

Doch das Zittern wurde stärker. Die Bewegungen langsamer. Die Schritte kleiner. Eines Morgens konnte er seine Kaffeetasse nicht mehr halten. Sie fiel zu Boden, zersplitterte. Seine Frau fand ihn weinend in der Küche. "Meine Hände", sagte er nur. "Meine Hände gehorchen mir nicht mehr."

Die Diagnose kam drei Wochen später: Morbus Parkinson.

Heute, zwei Jahre nach der Diagnose, lebt Herr Kowalski immer noch zu Hause in Fechenheim. Er geht spazieren, trifft Freunde, arbeitet sogar noch ein paar Stunden in seiner Werkstatt. Möglich macht das eine spezialisierte Parkinson-Pflege, die genau versteht, was diese Krankheit bedeutet – und was Betroffene wirklich brauchen.

Denn Parkinson ist nicht einfach nur "Zittern". Es ist eine Erkrankung, die das ganze Leben auf den Kopf stellt. Und die eine Pflege braucht, die mehr ist als Standardversorgung.

Parkinson in Frankfurt: Mehr Betroffene als die meisten denken

In Deutschland leben etwa 400.000 Menschen mit Parkinson. Allein in Frankfurt und dem Rhein-Main-Gebiet sind es geschätzt über 8.000 Betroffene – Tendenz steigend.

Das Tückische: Parkinson gilt als "Alterskrankheit", dabei erkranken 10% bereits vor dem 40. Lebensjahr. Und anders als bei Demenz sind die Betroffenen geistig meist völlig klar – sie erleben hautnah mit, wie ihr Körper sie im Stich lässt.

"Das Schlimmste ist nicht das Zittern", sagt Frau Meier aus dem Nordend, seit fünf Jahren Parkinson-Patientin. "Das Schlimmste ist, dass mein Kopf will, aber mein Körper nicht kann. Ich bin gefangen im eigenen Körper."

Genau hier setzt spezialisierte Parkinson-Pflege an.

Was Parkinson wirklich bedeutet: Viel mehr als nur Zittern

Die meisten denken bei Parkinson sofort an zitternde Hände. Doch die Krankheit hat viele Gesichter – und viele davon sind unsichtbar.

Die sichtbaren Symptome

Tremor (Zittern) Das bekannteste Symptom. Meist beginnt es in einer Hand, oft in Ruhe. "Pillendreher-Tremor" nennen es Ärzte – als würde man eine kleine Pille zwischen Daumen und Zeigefinger rollen.

Bei Herrn Kowalski war es so stark, dass er seine Suppe nicht mehr löffeln konnte. Jeder Versuch endete auf dem Tisch, auf der Kleidung. "Ich habe aufgehört, auswärts essen zu gehen", erzählt er. "Die Blicke der anderen Leute..."

Rigor (Muskelsteifheit) Die Muskeln verkrampfen, werden steif wie ein Brett. Bewegungen werden mühsam, schmerzhaft.

Frau Meier beschreibt es so: "Als hätte jemand meine Gelenke mit Beton ausgegossen. Jede Bewegung kostet Kraft."

Akinese (Bewegungsarmut) Bewegungen werden langsamer, kleiner, schwieriger zu starten.

Das Gesicht wird starr – die berühmte "Parkinson-Maske". Betroffene wirken teilnahmslos, obwohl sie innerlich voller Emotionen sind.

Die Schritte werden kürzer, schlurfend. Das Gleichgewicht ist gestört. Stürze häufen sich.

Posturale Instabilität Die Körperhaltung verändert sich. Betroffene laufen oft nach vorne gebeugt, können sich kaum aufrichten.

Die unsichtbaren Symptome – oft noch belastender

Freezing Plötzlich, mitten in der Bewegung: Stopp. Die Füße kleben am Boden, als wären sie festgefroren. Jeder Schritt unmöglich.

"Das Schlimmste", sagt Herr Kowalski, "ist, wenn es an der Ampel passiert. Grün wird rot, die Leute hupen, und ich stehe da und kann mich nicht bewegen."

On-Off-Phänomene Wie ein Lichtschalter: Plötzlich funktioniert alles wieder – und zehn Minuten später ist alles blockiert. Unvorhersehbar. Unkontrollierbar.

Schlafstörungen Durchschlafen? Für viele Parkinson-Patienten ein ferner Traum. Nächtliche Unruhe, Alpträume, Bewegungsdrang.

Depression und Angst Fast jeder zweite Parkinson-Patient entwickelt eine Depression. Nicht weil er traurig ist – sondern weil die Krankheit den Hirnstoffwechsel verändert.

Schluckstörungen Mit fortschreitender Erkrankung wird auch das Schlucken schwierig. Gefahr von Verschlucken, Lungenentzündung.

Verstopfung Durch die verlangsamte Bewegung des Darms leiden fast alle Betroffenen unter Verstopfung.

Sprechstörungen Die Stimme wird leiser, monoton, schwer verständlich.

Frau Meier: "Meine Enkelin fragt mich am Telefon ständig: 'Oma, sprich lauter!' Dabei schreie ich schon."

Der Tag, an dem alles sich änderte: Familie Kowalski

Als die Diagnose kam, brach für Familie Kowalski eine Welt zusammen. "Parkinson? Das haben doch nur ganz alte Leute!", war der erste Gedanke.

Die ersten Monate: Chaos und Überforderung

Herr Kowalski bekam Medikamente. L-Dopa, dreimal täglich. Die halfen – aber nur für ein paar Stunden. Dann kam der Absturz: steif, langsam, hilflos.

Seine Frau versuchte alles. Sie half beim Anziehen (das dauerte morgens eine Stunde). Sie schnitt sein Essen klein. Sie begleitete ihn auf jeden Schritt, aus Angst vor Stürzen.

Nach drei Monaten war sie am Ende. Bandscheibenvorfall vom vielen Heben. Schlafmangel. Verzweiflung.

"Ich schaffe das nicht mehr", sagte sie weinend. "Aber ich will ihn auch nicht ins Heim geben."

Der Wendepunkt: Spezialisierte Parkinson-Pflege

Als unsere Pflegefachkraft Sabine das erste Mal kam, sah sie sofort: Hier läuft einiges falsch.

Die Medikamente: Falsch getimed. Zu viel auf einmal, dann Stunden nichts.

Die Wohnung: Voller Stolperfallen. Teppiche, schlechtes Licht, keine Haltegriffe.

Die Hilfe: Gut gemeint, aber kontraproduktiv. Frau Kowalski machte zu viel für ihren Mann – er verlernte, sich selbst zu helfen.

Sabine änderte alles. Schritt für Schritt.

Was Parkinson-Pflege in Frankfurt besonders macht

Parkinson ist nicht wie andere Pflegesituationen. Standard-Pflege reicht nicht. Es braucht spezialisiertes Wissen.

Medikamenten-Timing: Die wichtigste Kunst

Parkinson-Medikamente wirken nur für begrenzte Zeit. Meist 3-4 Stunden. Dann lässt die Wirkung nach – und die Symptome kommen zurück.

Das Problem: Viele Pflegedienste geben Medikamente nach Schema: 8 Uhr, 12 Uhr, 18 Uhr. Fertig.

Aber bei Parkinson muss das Timing exakt sein. Zu früh: Überdosierung, Dyskinesien (unkontrollierte Bewegungen). Zu spät: Freezing, Steifheit, Hilflosigkeit.

Unsere Lösung:

Wir dokumentieren genau: Wann wirkt das Medikament? Wann lässt die Wirkung nach? Wann sind die "guten Phasen", wann die "schlechten"?

Daraus erstellen wir einen individuellen Medikamentenplan – abgestimmt auf den Tagesablauf.

Bei Herrn Kowalski: Erste Dosis um 6:30 Uhr (noch im Bett). Dann kann er um 7:30 Uhr selbstständig aufstehen und frühstücken. Zweite Dosis um 10 Uhr, dritte um 14 Uhr, vierte um 18 Uhr, fünfte um 22 Uhr.

Seitdem: Kaum noch "Off-Phasen". Mehr Selbstständigkeit. Bessere Lebensqualität.

Mobilisation: Bewegung ist Therapie

"Schonen Sie sich" – der schlechteste Ratschlag bei Parkinson. Wer sich nicht bewegt, verliert schnell die restliche Beweglichkeit.

Aber: Bewegung bei Parkinson braucht Geduld, Rhythmus, Tricks.

Was wir tun:

Rhythmische Bewegung Musik hilft. Der Rhythmus gibt dem Gehirn vor, was die Beine tun sollen.

Sabine geht mit Herrn Kowalski täglich spazieren – mit Kopfhörern. Marschmusik. Seine Schritte passen sich dem Takt an, werden länger, sicherer.

Visuelle Hilfen bei Freezing Wenn die Füße festfrieren: Ein Strich auf dem Boden hilft. Drübersteigen. Das Gehirn bekommt einen neuen Impuls, die Blockade löst sich.

Sabine hat überall in der Wohnung farbige Klebestreifen angebracht. Vor Türen, vor Treppen. Seit­dem friert Herr Kowalski seltener ein.

Große Bewegungen Bei Parkinson werden Bewegungen klein. Training: Bewusst übertreiben. Große Schritte, Arme weit schwingen.

Tanzen Klingt verrückt, ist aber hochwirksam. Tanzen kombiniert Rhythmus, Bewegung, Freude. Viele Städte haben Tanzgruppen für Parkinson-Patienten.

In Frankfurt gibt es mehrere Angebote. Wir vermitteln und begleiten dorthin.

Sturzprävention: Die unterschätzte Gefahr

Parkinson-Patienten stürzen häufig. Gleichgewichtsstörungen, Freezing, Schwindel bei Medikamentenwechsel.

Stürze bedeuten oft: Knochenbruch, Krankenhaus, Pflegeheim. Das gilt es zu verhindern.

Unsere Strategien:

Wohnung sicher machen

  • Alle Teppiche entfernt (Stolperfallen)

  • Haltegriffe in Bad, Flur, Treppenhaus

  • Rutschfeste Matten in Dusche

  • Optimale Beleuchtung (auch nachts)

  • Gefahrenstellen markiert

Gehhilfen anpassen Nicht jeder Rollator ist geeignet. Bei Parkinson braucht es spezielle Modelle – mit Gewicht, damit sie nicht wegrollen, mit Laserpunkt gegen Freezing.

Training Aufstehen, Hinsetzen, Richtungswechsel – alles wird geübt. Bis es automatisch klappt.

Notfallplan Falls doch ein Sturz passiert: Hausnotruf, Notfallnummern griffbereit, Nachbarn informiert.

Ernährung: Mehr als nur Essen

Parkinson verändert auch die Ernährung. Mehrere Probleme gleichzeitig:

Zittern beim Essen Löffel, Gabel zum Mund führen – bei starkem Tremor fast unmöglich.

Lösung: Spezialbesteck mit dickeren Griffen, rutschfeste Unterlagen, Teller mit hohem Rand.

Schluckstörungen Besonders bei Flüssigkeiten. Gefahr von Verschlucken.

Lösung: Angedickte Getränke, langsames Trinken, aufrechte Haltung, Konzentration beim Essen.

Verstopfung Fast alle Parkinson-Patienten leiden darunter.

Lösung: Ballaststoffreiche Ernährung, viel trinken (mindestens 2 Liter), Bewegung, regelmäßige Toilettenzeiten.

Gewichtsverlust Durch erhöhten Energieverbrauch (Tremor, Muskelsteifheit) und Appetitlosigkeit.

Lösung: Hochkalorische Ernährung, kleine Mahlzeiten über den Tag verteilt, Lieblingsspeisen.

Medikamenten-Wechselwirkung Proteinreiche Mahlzeiten können L-Dopa-Aufnahme hemmen.

Lösung: Medikamente 30 Minuten vor oder 60 Minuten nach proteinreichen Mahlzeiten. Wir planen das im Tagesablauf mit ein.

Kommunikation: Verstehen trotz Einschränkungen

Die Parkinson-Maske: Das Gesicht wird starr, ausdruckslos. Die Stimme wird leise, monoton.

Das Problem: Angehörige und Pflegende denken oft, der Betroffene sei desinteressiert, depressiv, oder verstehe nicht.

Dabei ist das Gegenteil der Fall. Geistig ist meist alles klar. Nur der Ausdruck fehlt.

Was wir tun:

  • Zeit nehmen für Gespräche

  • Direkte Fragen stellen (nicht nur offene)

  • Mimik und Stimme nicht persönlich nehmen

  • Geduldig warten, wenn Antwort stockt

  • Auch leise Stimmen ernst nehmen

  • Nonverbale Kommunikation nutzen

"Sabine versteht mich", sagt Herr Kowalski. "Auch wenn ich kaum noch rede. Sie spürt, was ich brauche."

Psychische Unterstützung: Die unsichtbare Wunde

Depression bei Parkinson ist nicht "normal". Sie ist Teil der Krankheit. Der Dopaminmangel im Gehirn verursacht sie.

Trotzdem wird sie oft übersehen oder bagatellisiert.

Warnsignale:

  • Antriebslosigkeit

  • Freudlosigkeit

  • Rückzug von sozialen Kontakten

  • Schlafstörungen

  • Hoffnungslosigkeit

  • Todesgedanken

Was wir tun:

  • Aufmerksam beobachten

  • Anzeichen ernst nehmen

  • Mit Hausarzt / Neurologen kommunizieren

  • Aktivitäten fördern (gegen Rückzug)

  • Kontakte ermöglichen

  • Selbsthilfegruppen vermitteln

Frau Meier war ein halbes Jahr lang depressiv. "Ich wollte nicht mehr. Was sollte das alles noch?"

Heute geht sie zweimal wöchentlich zur Parkinson-Tanzgruppe, trifft sich mit anderen Betroffenen, plant eine Reise.

"Die Depression ist nicht weg", sagt sie ehrlich. "Aber ich habe gelernt, damit zu leben. Und ich habe Menschen, die mich verstehen."

Parkinson-Pflege in verschiedenen Frankfurter Stadtteilen

Nordend & Bornheim: Urbanes Leben mit Parkinson

Vorteile: Kurze Wege, viel Infrastruktur, Cafés, Parks für Spaziergänge.

Herausforderungen: Viel Verkehr, Menschenmassen können überfordern, Altbauten ohne Aufzug.

Unsere Lösungen: Ruhige Routen für Spaziergänge finden, Stoßzeiten meiden, Begleitung bei Arztbesuchen.

Sachsenhausen & Westend: Ruhige Wohnlagen

Vorteile: Weniger hektisch, oft größere Wohnungen, viele Grünflächen.

Herausforderungen: Weitere Wege zu Fachärzten.

Unsere Lösungen: Fahrdienste organisieren, Telemedizin nutzen wo möglich.

Höchst, Griesheim, Sossenheim: Gewachsene Strukturen

Vorteile: Nachbarschaftshilfe, oft ebenerdig, bezahlbar.

Herausforderungen: Weniger spezialisierte Ärzte vor Ort, längere Anfahrten.

Unsere Lösungen: Enge Zusammenarbeit mit Hausärzten, zentrale Facharzt-Termine bündeln.

Riedberg, Kalbach: Moderne Infrastruktur

Vorteile: Barrierefrei, gute medizinische Versorgung, moderne Ausstattung.

Herausforderungen: Weniger soziale Netzwerke, oft Familien weit weg.

Unsere Lösungen: Kontakte zu anderen Betroffenen aufbauen, Freizeitangebote vermitteln.

Die Parkinson-Phasen: Was auf Betroffene zukommt

Frühphase (erste 1-5 Jahre)

Symptome: Meist einseitig, leichtes Zittern, leichte Steifheit, Diagnose oft verzögert.

Pflege: Noch kaum nötig. Wichtig: Medikamenteneinstellung, Bewegung, Information.

Ziel: Selbstständigkeit maximal erhalten, richtige Medikation finden.

Mittlere Phase (5-10 Jahre)

Symptome: Beidseitig, deutliche Bewegungseinschränkungen, On-Off-Phasen, Stürze häufiger.

Pflege: Teilweise nötig. Unterstützung bei Körperpflege, Mobilisation, Medikamenten-Timing.

Ziel: Komplikationen vermeiden, Lebensqualität erhalten, Angehörige entlasten.

Späte Phase (ab 10-15 Jahre)

Symptome: Starke Bewegungseinschränkung, häufig Demenz, Schluckstörungen, Bettlägerigkeit möglich.

Pflege: Intensive Pflege nötig. Oft rund um die Uhr.

Ziel: Würde wahren, Schmerzen lindern, Angehörige unterstützen.

Wichtig: Nicht jeder Parkinson-Patient durchläuft alle Phasen. Manche bleiben jahrzehntelang in der Frühphase.

Häufige Fehler in der Parkinson-Pflege

Fehler 1: Zu viel abnehmen

"Ich mache das schon für dich" – gut gemeint, aber kontraproduktiv.

Was nicht genutzt wird, verlernt der Körper. Betroffene sollten so viel wie möglich selbst tun – auch wenn es länger dauert.

Besser: Unterstützen statt abnehmen. Zeit geben. Geduld haben.

Fehler 2: Medikamente nach Schema, nicht nach Bedarf

Parkinson-Medikamente brauchen individuelles Timing. Starres Schema führt zu unnötigen Off-Phasen.

Besser: Medikamentenplan anpassen, dokumentieren, mit Arzt optimieren.

Fehler 3: Bewegung vernachlässigen

"Ruh dich aus" ist falsch. Bewegung ist bei Parkinson Therapie.

Besser: Jeden Tag Bewegung einplanen. Spazieren, Tanzen, Physiotherapie.

Fehler 4: Soziale Isolation zulassen

Aus Scham, aus Angst, aus Überforderung ziehen sich viele zurück.

Besser: Kontakte aktiv pflegen, Selbsthilfegruppen, gemeinsame Aktivitäten.

Fehler 5: Depression nicht ernst nehmen

"Das ist doch normal, dass er niedergeschlagen ist bei so einer Diagnose."

Nein! Depression bei Parkinson ist behandlungsbedürftig.

Besser: Anzeichen erkennen, mit Arzt sprechen, Therapie ermöglichen.

Fehler 6: Angehörige überfordern

Ehepartner pflegen oft bis zum eigenen Zusammenbruch.

Besser: Rechtzeitig Hilfe holen, Entlastung organisieren, eigene Grenzen respektieren.

Frankfurt-spezifische Hilfsangebote für Parkinson-Patienten

Selbsthilfegruppen

In Frankfurt gibt es mehrere Parkinson-Selbsthilfegruppen. Regelmäßige Treffen, Austausch, Informationen.

Der Kontakt zu anderen Betroffenen ist unbezahlbar. "Endlich Menschen, die verstehen, was ich durchmache", sagt Frau Meier.

Parkinson-Tanzgruppen

Tanzen als Therapie – mehrere Gruppen in Frankfurt bieten das an. Oft kombiniert mit Musiktherapie.

Physiotherapie-Praxen mit Parkinson-Spezialisierung

Nicht jede Physiotherapie kennt sich mit Parkinson aus. Wir arbeiten mit spezialisierten Praxen zusammen.

Neurologische Praxen und Ambulanzen

Frankfurt hat mehrere spezialisierte Neurologen und Parkinson-Ambulanzen.

Wichtig: Regelmäßige Kontrollen, Medikamentenanpassung, Beratung zu neuen Therapien.

Hilfsmittel-Beratung

Spezialisierte Sanitätshäuser, die Parkinson-spezifische Hilfsmittel kennen: Spezial-Rollatoren, Besteck, Kommunikationshilfen.

Pflegestützpunkte

Kostenlose Beratung zu Pflegegrad, Hilfsmitteln, Finanzierung, Entlastungsangeboten.

Ein Jahr später: Die Kowalskis heute

Herr Kowalski sitzt in seiner Werkstatt. In der Hand eine Holzfigur, die er gerade schleift. Die Hände zittern. Aber er hält die Feile, führt sie, arbeitet.

"Früher hätte ich gesagt: Das kann ich nicht mehr", erzählt er. "Heute weiß ich: Ich kann. Anders als früher. Langsamer. Mit Pausen. Aber ich kann."

Seine Frau hat wieder Zeit für sich. Sie geht zum Sport, trifft Freundinnen, schläft durch.

"Sabine und das Team haben uns das Leben zurückgegeben", sagt sie. "Nicht das alte Leben. Aber ein neues, gutes Leben."

Herr Kowalski nickt. "Parkinson habe ich immer noch. Aber Parkinson hat nicht mehr mich."

Wann ist der richtige Zeitpunkt für professionelle Hilfe?

Viele Parkinson-Patienten und ihre Angehörigen warten zu lange.

Diese Signale zeigen: Jetzt ist es Zeit

□ Stürze häufen sich □ Medikamenten-Timing klappt nicht mehr □ Körperpflege wird schwierig □ Angehörige sind dauerhaft überlastet □ Soziale Isolation nimmt zu □ Depression wird sichtbar □ Gewichtsverlust tritt ein □ Arzttermine werden nicht mehr wahrgenommen

Je früher professionelle Unterstützung kommt, desto besser.

Nicht erst, wenn gar nichts mehr geht. Sondern dann, wenn es anfängt, schwierig zu werden.

Was Parkinson-Pflege bei Herzensgut besonders macht

Spezialisiertes Wissen

Unsere Pflegekräfte sind geschult in Parkinson-Pflege. Sie kennen die Besonderheiten, die Tricks, die Herausforderungen.

Individuelles Medikamenten-Management

Wir dokumentieren präzise, optimieren mit dem Arzt, sorgen für exaktes Timing.

Aktivierende Pflege

Wir machen nicht für den Patienten, sondern mit ihm. Fördern Selbstständigkeit, fordern sanft.

Netzwerk in Frankfurt

Wir kennen die Fachärzte, die Therapeuten, die Selbsthilfegruppen, die Angebote. Vermitteln, koordinieren, begleiten.

Angehörigen-Entlastung

Wir sehen nicht nur den Patienten, sondern die ganze Familie. Entlasten, beraten, unterstützen.

Flexibilität

Parkinson verläuft in Schüben. Mal mehr Hilfe nötig, mal weniger. Wir passen uns an.

24/7 Erreichbarkeit

Auch nachts, auch am Wochenende. Wenn etwas ist, sind wir da.

Was andere Parkinson-Patienten sagen

Herr Weber, Bockenheim:

"Seit drei Jahren Parkinson. Anfangs dachte ich, mein Leben ist vorbei. Dann kam Ihr Team. Heute gehe ich wieder meinen Hobbys nach – mit Unterstützung, aber ich lebe wieder."

Frau Schmidt, Sachsenhausen:

"Das Medikamenten-Timing war mein größtes Problem. Ständig diese Off-Phasen. Seit Herzensgut das übernimmt, läuft es rund. Ich habe wieder Kontrolle über meinen Tag."

Familie Yilmaz, Gallus:

"Mein Vater spricht kaum Deutsch, hat Parkinson. Die türkischsprachige Pflegekraft war ein Segen. Endlich konnte er sich verständlich machen, wurde verstanden."

Der erste Schritt zur Hilfe

Leben mit Parkinson ist herausfordernd. Aber es ist möglich. Mit der richtigen Unterstützung.

Warten Sie nicht, bis die Situation eskaliert. Bis Stürze passieren. Bis Angehörige zusammenbrechen.

Rufen Sie uns an: +49 176 22757413

Rund um die Uhr erreichbar. Kostenlose Beratung. Keine Verpflichtungen.

Was dann passiert:

  1. Telefonat: Wir hören zu, verstehen Ihre Situation.

  2. Hausbesuch: Wir kommen zu Ihnen, lernen Sie kennen, besprechen alles.

  3. Individueller Plan: Gemeinsam entwickeln wir einen Plan – angepasst an Ihre Bedürfnisse.

  4. Sanfter Start: Vielleicht zunächst nur wenige Stunden pro Woche. Zum Kennenlernen. Zum Vertrauen aufbauen.

  5. Anpassung: Wir bleiben flexibel, passen uns Ihrem Verlauf an.

Parkinson-Pflege Frankfurt – Das Wichtigste zusammengefasst

Spezialisiertes Wissen: Parkinson-Pflege ist anders als Standard-Pflege✓ Medikamenten-Timing: Entscheidend für Lebensqualität✓ Bewegung als Therapie: Mobilisation ist das A und O✓ Sturzprävention: Sicherheit schaffen, Selbstständigkeit erhalten✓ Psychische Unterstützung: Depression erkennen und behandeln✓ Angehörigen-Entlastung: Professionelle Hilfe schützt die ganze Familie✓ Frankfurt-Netzwerk: Wir kennen alle Anlaufstellen und Spezialisten

Parkinson ist nicht heilbar. Aber ein gutes Leben mit Parkinson ist möglich.

Lassen Sie uns Ihnen helfen.

Herzensgut ambulanter PflegedienstHungener Straße 5, 60389 Frankfurt am MainTel.: +49 176 22757413E-Mail: info@herzensgut-pflegedienst.de

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