Sturzprophylaxe bei Senioren in Frankfurt: Die häufigste Gefahr im Alltag – und wie Familien sie verhindern können
- Herzensgut Pflegedienst

- 9. Dez. 2025
- 3 Min. Lesezeit

Als Herr Walther aus Frankfurt-Bockenheim an einem Dienstagmorgen versuchte, vom Bett aufzustehen, passierte es.Ein kurzer Moment der Unsicherheit, ein kleiner Rutsch – und er lag auf dem Boden.
Kein Unfallwagen. Keine nasse Stelle. Nur ein einfacher Fehltritt.
Solche Stürze sind keine Seltenheit.Sie sind die häufigste Ursache für Verletzungen bei älteren Menschen.
Was viele überraschen wird:Die meisten Stürze passieren zu Hause — im Wohnzimmer, im Bad oder beim Aufstehen aus dem Bett.
Dieser Artikel zeigt, wie Sie Stürze in Frankfurt frühzeitig verhindern, welche Maßnahmen wirklich helfen und welche Unterstützung Sie sofort bekommen können.
Warum Senioren stürzen – die 6 häufigsten Gründe
Diese Ursachen sehen wir als Pflegedienst in Frankfurt am häufigsten:
1. Muskelschwäche & fehlende Bewegung
Schon wenige Wochen weniger Bewegung führen zu spürbarem Kraftverlust.
2. Gleichgewichtsstörungen
Durch Alter, Medikamente oder Erkrankungen (z. B. Parkinson, Diabetes).
3. Stolperfallen in der Wohnung
Teppichkanten
Türschwellen
Kabel
Glatte Böden
Schlecht platzierte Möbel
4. Sehstörungen
Auch kleine Sehverschlechterungen erhöhen das Risiko drastisch.
5. Falsches Schuhwerk
Hausschuhe ohne Fersenriemen sind einer der größten Unfallfaktoren.
6. Schwindel durch Medikamente
Oft wissen Angehörige gar nicht, dass Medikamente die Sturzgefahr beeinflussen.
Sturzprävention in Frankfurt – 10 Maßnahmen, die sofort wirken
Wir haben diese Maßnahmen aus vielen realen Pflegesituationen in Frankfurt entwickelt.
1. Haltegriffe im Bad und WC
Ein einfacher, aber extrem wirksamer Schritt.
2. Teppiche entfernen oder fixieren
Besonders in Altbauwohnungen in Bornheim, Nordend, Bockenheim.
3. Gute Beleuchtung (auch nachts)
Bewegungsmelder im Flur sind ein Geheimtipp.
4. Feste, rutschhemmende Schuhe
Keine Schlappen, keine offenen Hausschuhe.
5. Medikamente prüfen lassen
Arzt oder Apotheker können sturzfördernde Wechselwirkungen erkennen.
6. Kraft- und Gleichgewichtstraining
Einfache Übungen reichen oft:
Aufstehen/Setzen
Wadenheben
Gehen an der Küchenarbeitsplatte entlang
7. Hilfsmittel richtig einsetzen
Rollator
Gehstock
Hüftprotektoren
Viele nutzen sie falsch — wir zeigen vor Ort, wie es richtig geht.
8. Stolperfallen im Bad entfernen
Nasse Fliesen → rutschfeste Matten.
9. Frei Räume schaffen
Möbel reduzieren, Wege breiter machen.
10. Regelmäßige Kontrolle durch Fachpersonal
Viele Stürze lassen sich verhindern, wenn frühzeitig erkannt wird,wo Schwierigkeiten entstehen.
Fallbeispiel aus Frankfurt-Sachsenhausen: Wie eine Familie Stürze komplett vermeiden konnte
Frau H. (78) stürzte im Bad und lag mehrere Stunden auf dem Boden.Die Tochter rief uns an, völlig aufgelöst: „Ich will nicht, dass das nochmal passiert.“
Wir machten beim Hausbesuch Folgendes:
Teppiche fixiert
Nachtlicht installiert
Haltegriff neben der Toilette angebracht
Rollator richtig eingestellt
Übungen für jeden Tag gezeigt
Medikamentenplan mit Arzt abgestimmt
Bad rutschfest gemacht
Besuchszeiten an die schwierigsten Tagesmomente angepasst
Ergebnis:Sie hatte seit über einem Jahr keinen einzigen Sturz mehr.
So etwas erleben wir sehr häufig.
Sturzrisiko in verschiedenen Frankfurter Stadtteilen
Bornheim & Nordend
Viele Altbauten, enge Flure → Stolperfallen hoch.
Sachsenhausen
Häufig ältere Badezimmer → Haltegriffe besonders wichtig.
Bockenheim & Gallus
Viele Mehrfamilienhäuser mit kleinen Wohnungen → Möbelanordnung entscheidend.
Riedberg & Kalbach
Moderne, barrierearme Wohnungen → ideal für Sturzprävention.
Wie der Pflegedienst Stürze verhindert – unsere Arbeit in Frankfurt
Als ambulanter Pflegedienst sehen wir Sturzrisiken oft schon beim ersten Besuch.
Wir bieten:
Einschätzung der Wohnsituation
Beratung zu Hilfsmitteln
Aktivierende Pflege (Bewegungsübungen)
Medikamentenmanagement
Anleitung für Übungen
Unterstützung für Angehörige
Auf Wunsch: regelmäßige Sturzpräventions-Checks
Unser Ziel:Sicherheit erzeugen, Selbstständigkeit erhalten, Stürze verhindern.
Wann sollten Sie handeln? Die 7 Warnsignale
□ häufiger Schwindel□ Schwierigkeiten beim Aufstehen□ langsamer, unsicherer Gang□ viele blaue Flecken (oft versteckte Stürze)□ Angst vor Bewegung□ nächtliches Umhergehen□ „Knie geben nach“ beim Gehen
Wenn Sie zwei oder mehr Punkte erkennen, sollten Sie handeln.
Kostenlose Beratung & Hausbesuch in Frankfurt
Wir kommen zu Ihnen — schnell, unkompliziert und auf Wunsch noch am selben Tag.
📞 +4969870017570📧 info@herzensgut-pflegedienst.de📍 Hungener Straße 5, 60389 Frankfurt am Main
Wir sind für Sie da in:
Bornheim • Nordend • Seckbach • Riederwald • Eckenheim • Bockenheim • Ginnheim • Sachsenhausen… und weiteren Stadtteilen.
Stürze müssen nicht passieren.Oft fehlen nur wenige Schritte – und der Alltag wird wieder sicher.


